Schatten-KI
Mitarbeitende kopieren Verträge, Kundendaten oder Quellcode in kostenlose KI-Tools mit privatem Konto. Was dort landet, verlässt Ihr Unternehmen, oft ohne dass es jemand merkt.
KI im Unternehmen
Ihre Mitarbeitenden nutzen KI längst. Die Frage ist nur, mit welchen Daten. Wir führen KI so ein, dass sie Ihr Team produktiver macht und Ihre Daten dort bleiben, wo sie hingehören.
Die Risiken
KI zu verbieten funktioniert nicht, Ihr Team nutzt sie trotzdem. KI ungeregelt laufen zu lassen, kostet im Zweifel Ihre wertvollsten Daten. Drei Dinge sehen wir in fast jedem Unternehmen.
Mitarbeitende kopieren Verträge, Kundendaten oder Quellcode in kostenlose KI-Tools mit privatem Konto. Was dort landet, verlässt Ihr Unternehmen, oft ohne dass es jemand merkt.
KI-Assistenten wie Microsoft 365 Copilot finden alles, worauf ein Benutzer Zugriff hat. Jede zu offen freigegebene Datei wird plötzlich mit einer einfachen Frage auffindbar.
Phishing-Mails ohne Fehler, gefälschte Rechnungen, geklonte Stimmen am Telefon: Angreifer nutzen KI längst. Ihre Abwehr muss mithalten.
Ausprobieren
Copilot und Co. halten sich an Berechtigungen. Nur sind die in den meisten Unternehmen über Jahre gewachsen. Stellen Sie die Fragen und schalten Sie dann um.
Stellen Sie dem Assistenten eine Frage, wie es ein neugieriger Mitarbeiter tun würde.
Faustregel
Eine einfache Ampel für Ihr Team. Die genauen Regeln hängen von Ihren Daten, Verträgen und Auftraggebern ab, das legen wir gemeinsam fest.
| Daten | Kostenlose KI mit privatem Konto | KI mit Unternehmenslizenz | Selbst betriebene KI |
|---|---|---|---|
| Öffentliche InformationenWebsite-Texte, Pressemitteilungen | Ja | Ja | Ja |
| Interne Dokumente und E-MailsProtokolle, Angebote, Abstimmungen | Nein | Mit Regeln | Ja |
| Personenbezogene DatenKunden, Mitarbeitende, Bewerbungen | Nein | Mit Regeln | Ja |
| GeschäftsgeheimnisseRezepturen, Konstruktionsdaten, Pläne zu Beteiligungen | Nein | Mit Regeln | Ja |
| Besonders geschützte Datenz. B. Aufträge im Verteidigungsumfeld | Nein | Nein | Mit Regeln |
Faustregel zur Orientierung, ersetzt keine Prüfung im Einzelfall. „Mit Regeln“ heißt: nur mit sauberen Berechtigungen, Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung und Freigabe im Unternehmen.
Leistungen
Vom ersten Überblick bis zur laufenden Begleitung. Mit IT-Sicherheit als Grundlage, wie alles bei uns.
Welche KI-Tools nutzt Ihr Team heute schon, mit welchen Daten? Wir machen sichtbar, was ohnehin passiert.
Bevor ein KI-Assistent sucht, räumen wir Freigaben in SharePoint, Teams und OneDrive auf und ordnen vertrauliche Daten richtig ein.
Klare, verständliche Regeln: welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten tabu sind und wer was freigibt. Technisch abgesichert, nicht nur auf Papier.
Microsoft 365 Copilot und andere Unternehmenslösungen sauber eingerichtet. Auf Wunsch auch KI, die in Europa oder auf eigenen Servern läuft.
Der EU AI Act verlangt seit Februar 2025, dass Mitarbeitende, die KI einsetzen, ausreichend geschult sind. Wir schulen praxisnah, vor Ort oder online.
Filter, Mehrfaktor-Anmeldung, Freigabeprozesse für Zahlungen und unser Security Operations Center (SOC), das rund um die Uhr wacht.
Ablauf
Sie müssen nicht alles auf einmal machen. Aber in der richtigen Reihenfolge.
Wir sehen uns an, welche KI heute genutzt wird und wo Ihre sensiblen Daten liegen.
Berechtigungen, Freigaben und Einstufungen werden in Ordnung gebracht, bevor die KI kommt.
Die passenden Werkzeuge werden eingerichtet, mit Richtlinie und Schulung für Ihr Team.
Wir behalten Nutzung und Risiken im Blick und passen an, wenn neue Werkzeuge dazukommen.
Grundsätzlich ja, aber nicht mit jedem Konto und nicht mit allen Daten. Kostenlose Versionen mit privatem Konto sind für interne Daten tabu. Mit einer Unternehmenslizenz, klaren Regeln und sauberen Einstellungen lässt sich KI sicher nutzen.
Copilot ist ein KI-Assistent, der in Word, Outlook, Teams und SharePoint mit Ihren eigenen Unternehmensdaten arbeitet. Er hält sich an bestehende Berechtigungen. Genau das ist das Risiko: Ist eine Datei zu offen freigegeben, findet Copilot sie für jeden, der danach fragt.
Seit Februar 2025 müssen Unternehmen, die KI einsetzen, dafür sorgen, dass ihre Mitarbeitenden über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Weitere Pflichten hängen davon ab, wofür Sie KI einsetzen. Wir helfen bei der Einordnung, eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.
Ja. Für besonders schützenswerte Daten gibt es KI-Modelle, die in europäischen Rechenzentren oder auf eigenen Servern laufen. Ob das für Sie sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch.
Mit einer Bestandsaufnahme: Was wird heute schon genutzt, wo liegen sensible Daten, wer braucht was? Danach wissen Sie, welcher Schritt zuerst sinnvoll ist.
Kontakt
In einem Erstgespräch schauen wir gemeinsam, welche KI Ihr Team heute schon nutzt, wo Ihre sensiblen Daten liegen und welcher Schritt zuerst sinnvoll ist. 30 Minuten, per Teams oder bei Ihnen vor Ort.

Klaus Lichtblau
Inhaber, IT-Systems Engineer